Eine Neuheit war das allerdings nicht – wie schon in den vergangenen Jahren gab es auch dieses Mal keine wirklichen Überraschungen auf der Messe zu entdecken. Stattdessen blieb es bei der bereits letztes Jahr festgestellten Wellenbewegung: Designs und Abmessungen der ausgestellten Produkte sind die gleichen wie in den zurückliegenden Jahren.
Jedoch lassen sich Variationen in der Präsenz der Themen entdecken: Einiges war verstärkt vertreten während anderes deutlich seltener an den Ständen zu sehen war. Neben, wie eingangs bereits erwähnt, erstaunlich wenig Grau gab es auch weniger Holzoptiken zusehen. Weiterhin im Trend war Terrazzo.
Generell waren mehr Muster auf den Ständen zu sehen, gerne auch mit floralen Prints, und etwas weniger einfarbige Oberflächen. Zarte Farbtupfer und viele Naturtöne lösen den doch eher einheitlich-metallischen Industrielook ab – für dieses Jahr zumindest.
Der Dominanz der Großformate wollten sich aber nicht alle Aussteller beugen: Am anderen Ende der Formate-Skala wurden auf den Ständen vermehrt kleinere Fliesen gezeigt, gerne auch mit anderen geometrischen Formen wie Dreiecken, Trapezen oder Hexagonen.
Eine gute Möglichkeit, sich von anderen Herstellern zu unterscheiden. Denn die ständig besser werdende Digitaldrucktechnik hat zwar den Vorteil, dass die Oberflächen immer originalgetreuer werden – oft hilft nur ein ganz genauer Blick, um eine Fliese von einem Naturstein unterscheiden zu können.
Die Kehrseite der Medaille ist jedoch: Es gibt kaum noch herstellerspezifische Besonderheiten. Stattdessen ähneln sich die Serien stark, sodass als Besucher oft nur ein Blick Richtung Eingangsbereich des Standes hilft, um herauszufinden, bei welchem man sich gerade befindet.
2020-01-03T11:27:34Z K(l)eine Highlight auf der Cersaie 2019
zuletzt editiert am 24. August 2020