Das Bauhauptgewerbe verzeichnet den höchsten jemals gemessenen Wert an neuen Aufträgen in einem November. Foto: Pixabay

Bauwirtschaft

24. January 2020 | Teilen auf:

Hoher Auftragsstand im Bauhauptgewerbe im November

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war im November 2019 saison- und kalenderbereinigt 14,2 Prozent höher als im Oktober 2019. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war der kalenderbereinigte reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2019 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 9,1 Prozent höher. In den ersten elf Monaten des Jahres 2019 stieg der Auftragseingang real um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Im November 2019 lagen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen nominal mit rund 7,1 Milliarden Euro 10,3 Prozent höher als im November 2018. Das war der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem November in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Auftragseingänge in den ersten elf Monaten 2019 nominal um 9,1 Prozent.
"Das deutliche Orderplus im Bauhauptgewerbe im November ist überwiegend auf Großprojekte im Wirtschaftsbau zurückzuführen. Ohne diesen Sondereffekt hätten wir - preisbereinigt - ein Minus. Das konnte auch die öffentliche Hand nicht ausgleichen, im Gegenteil: Der Auftragseingang im Straßenbau ist deutlich zurückgegangen", kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die Zahlen.