Den Markt für Außentüren in Deutschland hat die Unternehmensberatung Titze, Neuss, in einer Studie analysiert. Darin sei die erstmalig durchgeführte Erfassung des aktuellen Türenbestandes in Deutschland eingeflossen. Dafür wurde laut der Beratungsfirma neben dem Wohnbau der komplette Objektmarkt mit seinen wichtigsten Nutzergruppen analysiert. Pro Gruppe wurde der Türenbestand ermittelt und dann als Ganzes ausgewiesen. Danach umfasst der Gesamtmarkt mehr als 28,1 Millionen Außentüren.
Mit 23 Prozent Marktanteil nehme das Objektgeschäft in der Vermarktung eine beträchtliche Rolle ein. Im Handel dominieren gemäß Analyse die großflächigen Baumärkte, die sich mit 25 Prozent längst einen Teil der Baustoffgeschäfte gesichert hätten. Der Baustoffhandel kommt auf 21,5 Prozent. Der Holzhandel erreicht nur 11,5 Prozent. Bei Außentüren seien Tischler/Schreiner deutlich weniger erfolgreich als bei Innentüren. Der Online-Handel wachse noch langsam, erreiche aber bereits 6,5 Prozent. Eine wichtige Rolle spiele ebenfalls der Direktverkauf vom Hersteller an das Handwerk.
Die Konzentration der Hersteller schreitet auch bei den Außentüren voran, allerdings nur mit langsamen Schritten. Getrieben werde der Markt aktuell von ausländischen Lieferanten speziell aus Polen und Slowenien. Die meisten deutschen Unternehmen aus dem Mittelstand stehen aus diesem Grunde unter erheblich steigendem Preisdruck.

Außentüren aus Aluminium erreichen 35,1 Prozent, Kunststoff kommt auf 31,3 Prozent Marktanteil. Es folgen die Ausführungen aus Holz mit 23,7 Prozent. Zuletzt eine deutlich positive Entwicklung nehmen die Türen aus Materialmix mit 5,2 Prozent. Stahltüren finden speziell im Nichtwohnbau Anwendung und landen bei 3,2 Prozent. Grafik: Tietze
Fachhandel 2018-10-30T14:51:59Z Hersteller von Außentüren unter Druck
zuletzt editiert am 12. August 2020