Das neue Bauzentrum Bad Segeberg bietet eine Innenausstellung, einen Profi-Fachmarkt und eine überdachte Ladezone. Quelle: Hass + Hatje

Fachhandel

14. December 2020 | Teilen auf:

Hass + Hatje zieht positive Bilanz für neue Standorte in Bad Segeberg

Der Hagebau-Gesellschafter Hass + Hatje hat etwa 20 Millionen Euro investiert, um einen zu klein gewordenen Kombistandort für Einzel- und Fachhandel durch zwei Standorte zu ersetzen. Die Herausforderung: Bei der Entflechtung sollte weder im Hagebaumarkt noch im Bauzentrum eine Unterbrechung der Geschäftstätigkeit entstehen. Sechs Monate nach Projektabschluss fällt die Bilanz laut Mitteilung positiv aus.

„Konkrete Pläne für die Erweiterung in Bad Segeberg existieren seit 2016“, erläutert Tomas Schadwill, Geschäftsführer von Hass + Hatje. Zunächst kaufte das Unternehmen für eine Flächenerweiterung angrenzende Grundstücke auf. Zusätzlich wurde in einem neuen Gewerbegebiet nur circa 500 Meter entfernt vom bisherigen Kombi-Standort eine Gewerbefläche von der Stadt gekauft.

Auf Vermittlung der Hagebau wurde in der Planungsphase des neuen Fachhandels ein Logistik-Berater hinzugezogen. „Der Standort ist von Beginn an aus Kundensicht geplant“, erklärt Ralf Lüthje, Geschäftsführer bei Hass + Hatje. „In der 2.000 Quadratmeter großen, überdachten Ladezone können Artikel bei Wind und Wetter trocken eingeladen werden. Der Verkehrsfluss wird durch getrennte Ein- und Ausfahrten geregelt. Für Profikunden ist es besonders wichtig, dass sie schnell alles finden und keine Zeit durch Verzögerungen verlieren.“ Zudem bietet der neue Standort auch Platz für eine Innenausstellung und einen Profi-Fachmarkt.

Im Juni 2020 waren die Neu- und Umbauten abgeschlossen. Auf eine Eröffnungsfeier wurde aufgrund der Corona-Pandemie verzichtet. Die Investition von etwa 20 Millionen Euro für beide Standorte zahlt sich für Hass + Hatje bereits jetzt aus, so Schadwill: „Sowohl der Hagebaumarkt als auch das Bauzentrum liegen seit Eröffnung deutlich über der Umsatzerwartung.“