Im großen Veranstaltungsraum des Welcome Hotels blieb genug Platz für die erforderlichen Corona-Abstände. Quelle: Guido Wollenberg /Tubag Sanieren/Restaurieren

Veranstaltungen

02. November 2020 | Teilen auf:

Experten für Denkmalpflege treffen sich in Bamberg

Ende September trafen sich Experten aus dem Bereich der Denkmalpflege zum 17. Tubag Sanierungsforum. Die Veranstaltungsreihe der Tubag, einer Marke von Sievert, fand in diesem Jahr in Bamberg statt. Dr. Petra Egloffstein, Tubag-Objektleiterin im Bereich Sanieren und Restaurieren, führte durch die Veranstaltung. Sie stellte das diesjährige Forum unter das Motto: „Wer nie vom Wege abkommt, bleibt auf der Strecke. Sanieren und Restaurieren außerhalb der Normen.“

Die ersten Vorträge zeigten laut Veranstalter, dass es auch abseits der Normen Vorgehensweisen gibt, die zu belastbaren Ergebnissen führen. Voraussetzung dafür sei eine gründliche Untersuchung des Bestandes, gefolgt von einer Analyse der entsprechenden Ergebnisse. Erst dann würden sich Schlüsse ziehen und Maßnahmen ableiten lassen. Die folgenden Vorträge belegten der Mitteilung zufolge, wie weit das Terrain der Sanierung und Restaurierung historischer Bauwerke gesteckt ist. Neben Einblicken in den Umgang mit besonderen historischen Baustoffen wie Kalk und Gips wurden Vorgehensweisen im Bereich der Denkmalpflege anhand von vielen Beispielprojekten vorgestellt. Den Abschluss bildete ein Plädoyer für einen einvernehmlichen Umgang im Schadensfall. Hier lasse sich viel Geld für Gutachter und Juristen einsparen, das in die Schadensbewältigung fließen könne, heißt es in der Pressemitteilung.

Das Sanierungsforum wurde unter umfangreichen Corona-Schutzmaßnahmen umgesetzt. Trotz dieser schwierigen Ausgangssituation gab es nach Angaben des Veranstalters für die 160 Plätze eine umfangreiche Warteliste, der Wunsch nach einer Live-Veranstaltung sei groß gewesen.