Zum 22. Mal hat die Unternehmensberatung Homburg & Partner in Kooperation mit dem BaustoffMarkt im August Geschäftsführer, Vertriebs- und Marketingleiter der herstellenden Unternehmen der deutschen Bauzuliefer-Branche nach ihrer Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Geschäftslage befragt. Quelle: Pixabay

Industrie

21. August 2020 | Teilen auf:

Erwartungen der Baustoffproduzenten trüben sich ein

Zum 22. Mal hat die Unternehmensberatung Homburg & Partner in Kooperation mit dem BaustoffMarkt im August Geschäftsführer, Vertriebs- und Marketingleiter der herstellenden Unternehmen der deutschen Bauzuliefer-Branche nach ihrer Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Geschäftslage befragt. Danach sei die Zufriedenheit mit der aktuellen Geschäftslage trotz der Corona-Krise auf vergleichbarem Niveau mit vorherigen Umfragen, wie die Ergebnisse der Befragung zeigen. Allerdings zeigt sich auch, dass die Erwartungshaltungen der Befragten an die zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklungen seit Ausbruch der Pandemie stark gesunken sind. Begründet werden die getrübten Erwartungen der Befragten mit einer nachlaufenden Konjunktur der Bauzuliefer-Branche und der wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Unsicherheit hinsichtlich des zukünftigen Pandemieverlaufs. Wirtschaftliche Einbrüche werden voraussichtlich ab dem Jahr 2021 erwartet.

Mit Blick auf die Themen, die die Befragten beschäftigen, steht die Digitalisierung weiter ganz oben auf der Agenda,  insbesondere die Digitalisierung der Vertriebsprozesse, die digitale Vernetzung von Bauprojekten und die Entwicklung von Online Plattformen. Top-Thema, Viele Unternehmen bewerten die eigene Aufstellung hinsichtlich der wesentlichen Digitalisierungsthemen kritisch und sehen hier weiter Nachholbedarf.

Alle Ergebnisse des 22. Baustoffproduzenten-Monitor für das 1. Halbjahr 2020 stellen wir in der September-Ausgabe des BaustoffMarkt vor.