Zum 23. Mal hat die Unternehmensberatung Homburg & Partner in Kooperation mit dem BaustoffMarkt im Dezember Geschäftsführer, Vertriebs- und Marketingleiter der herstellenden Unternehmen der deutschen Bauzuliefer-Branche nach ihrer Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Geschäftslage befragt. Demnach ist die Zufriedenheit der befragten Unternehmen mit der aktuellen Geschäftslage auf einem sehr hohen Niveau. Vergleichbare Bewertungen konnten zuletzt in den Jahren 2010/2011 verzeichnet werden. Und auch die Erwartungshaltungen der Befragten für das kommende Halbjahr fällt im Vergleich zur letzten Befragung deutlich optimistischer aus. Begründet werden die positiven Erwartungen der Befragten vor allem mit der weiterhin stabilen, guten Auftragslage der Bauzuliefer-Branche. Die positive Stimmung der Befragten liegt zudem in der Tatsache begründet, dass sich im Laufe des letzten Jahres Lerneffekte im Umgang mit der neuen Situation ergeben haben, die die Unsicherheiten reduzieren.
Mit Blick auf die Themen, die die Befragten beschäftigen, werden neben der Pandemie Automatisierung und Digitalisierung, Nachhaltigkeit und „Green Building“ sowie die digitale Vernetzung der Bauprojekte/BIM genannt. Das Stimmungsbild zeigt deutlich, dass Digitalisierungsprojekte als probates Mittel angesehen werden, um proaktiv auf die sich ändernden wirtschaftlichen Bedingungen reagieren zu können.
Alle Ergebnisse des 23. Baustoffmonitors für das zweite Halbjahr 2020 stellen wir in der Februar-Ausgabe des BaustoffMarkt vor.
