Volle Gänge auf der Eisenwarenmesse 2018. Quelle: Koelnmesse

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27. November 2020 | Teilen auf:

Eisenwarenmesse 2021 fällt aus

Die vom 21. bis 24. Februar 2021 als hybride Veranstaltung geplante Eisenwarenmesse fällt aufgrund der Pandemie-Lage aus. Eine rein digitale Variante wird es nicht geben. Nächster Termin ist vom 6. bis 9. März 2022.

Aufgrund des derzeit dynamischen Infektionsgeschehens und Reiserestriktionen hat sich ein Großteil der Aussteller gegen eine Messeteilnahme ausgesprochen, teilt die Koelnmesse mit. Auch das umfassende Hygiene- und Sicherheitskonzept zur Corona-konformen Durchführung von Fachmessen habe „am Ende nicht ausgereicht, den Messebeteiligten mehr Planungssicherheit zu geben“.

„Wir bedauern diese Entscheidung natürlich sehr. Wir waren gut aufgestellt und haben fest daran geglaubt, dass mit unserem hybriden Format vieles möglich gewesen wäre. Auch ein rein digitales Format wäre kein Ersatz für den neuen, hybriden Ansatz gewesen, da der Fokus bei der Internationalen Eisenwarenmesse nach wie vor auf einer physischen Präsenz der Aussteller basiert. Aber mit dem breiten Commitment aus der Branche blicken wir nun positiv und mit neuer Energie auf die Veranstaltung 2022“, sagt Geschäftsbereichsleiterin Catja Caspary.

HHG begrüßt Entscheidung der MesseMessedirektor Matthias Becker ergänzt: „Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Messe liegt in ihrer hohen Internationalität auf Aussteller- und Besucherseite und der innovativen Themenvielfalt. Aber durch die weiterhin global steigenden Infektionszahlen und damit einhergehende Lockdowns konnte die Teilnahme internationaler Aussteller und Besucher nicht mehr ausreichend gewährleisten werden.“

Branchenverbände wie unter anderem der Herstellerverband Haus und Garten (HHG) unterstützen die Entscheidung der Koelnmesse: Das Hygienekonzept „hat unsere Mitglieder vollkommen überzeugt und es steht für uns außer Frage, dass die sichere Durchführung einer Veranstaltung gewährleistet wäre“, sagt Geschäftsführer Ralf Rahmede. „Dennoch haben wir in Abstimmung mit unseren Mitgliedern eine Absage empfohlen, da die Eisenwarenmesse, aufgrund der aktuellen unvorhersehbaren Ereignisse, nicht zu dem von unseren Mitgliedern erwarteten Treffpunkt geworden wäre.“