Köpfe & Personalien 2019-01-08T15:36:33Z Einbruchschutzförderung erzielt Wirkung

Wie die KfW Bankengruppe Mitte November 2018 in einer Presseinformation eher beiläufig mitteilte, stellt das zuständige Bundesinnenministerium 2019 erneut 65 Millionen Euro für das entsprechende Zuschussprogramm zur Verfügung. Es werde seit seinem Start vor drei Jahren stark nachgefragt und habe in dieser Zeit dazu beigetragen, rund 200.000 Wohneinheiten in Deutschland sicherer zu machen. Die Unterstützung von maximal 1.600 Euro pro Objekt entfällt meist auf mechanische Systeme, heißt es in der KfW-Meldung weiter. Roto begrüßt das „positive Signal aus Berlin“, plädiert jedoch unverändert dafür, die Förderung künftig auf Neubauten auszudehnen.
Im Übrigen warnt der Beschlagspezialist ebenso wie etwa die polizeilichen Beratungsstellen davor, die zuletzt gesunkenen Deliktzahlen als „Alibi“ für nachlassendes Einbruchschutz-Engagement zu betrachten. Allein in Deutschland wiesen nach eigenen Berechnungen circa 90 Prozent der Fenster und Türen nicht das nötige RC-Niveau auf. Deshalb bleibe eine „effiziente Prävention“ unverzichtbar. 320 Einbrüche pro Tag seien Grund genug, um die Bevölkerung konsequent für das Thema zu sensibilisieren und umfassend über geeignete Sicherungsmaßnahmen aufzuklären. Wenn – wie unlängst in Potsdam geschehen – Kriminelle selbst in streng bewachten Objekten ungestört ihrem illegalen Treiben nachgehen könnten, spreche das für sich.

zuletzt editiert am 24. August 2020
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