Wetterbedingt startete das Geschäftsjahr 2018 für Quester nach eigenen Angaben eher schwach. Das zweite Halbjahr hingegen habe den Erwartungen entsprochen, und alle Zielvorgaben seien erreicht worden. Insgesamt konnte das Jahresziel nicht ganz erreicht werden, heißt es in einer Mitteilung des österreichischen Baustoffhändlers. Im Hinblick auf die einzelnen Segmente wachse der klassische Baustoff durchschnittlich. Überdurchschnittlich gut hingegen entwickele sich der dekorative Bereich, im Speziellen für Boden und Wand. Besonders zufrieden ist das Unternehmen nach eigenen Angaben mit der Entwicklung der Fliesen, insbesondere der Großformate.
Die Tendenz 2018 war laut dem Baustoffhändler sehr positiv. Geschäftsführer René Rieder stimmen die ersten acht Wochen des Jahres 2019 zuversichtlich: "Wir liegen mit dem Volumen und mit den Erträgen deutlich über der Vergleichsperiode 2018. Damit haben wir eine sehr gute Ausgangsbasis für das laufende Jahr geschaffen." Regional betrachtet stehe bei dem Unternehmen die Ost-Süd-Achse strategisch im Fokus, daher wurde beispielsweise der Standort Wels Anfang 2019 geschlossen. Allerdings werde er weiter als Fliesenschauraum fungieren, um von hier aus Architekten, Planer und Bauträger zu betreuen. "Wir bieten im Bereich Fliesen eine österreichweite Abdeckung und setzen auf eine gut ausgebaute Logistik und hohe Warenverfügbarkeit. Bei den klassischen Baustoffen konzentrieren wir uns auf das Kerngebiet Wien, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten", so Riedel.

(v.l): Martin Strobl (Category Manager Fliese Quester), Cesare Diazzi (Repesentant IRIS), René Rieder (Geschäftsführer Quester). Foto: Quester/APA-Fotoservice/Tanzer
Fachhandel 2019-03-19T09:23:56Z Durchwachsenes Geschäftsjahr 2018 für Quester
zuletzt editiert am 12. August 2020