Die deutsche Klebstoffindustrie konnte im Geschäftsjahr 2017 ein Umsatzplus von 2,7 Prozent verzeichnen und damit einen Gesamtumsatz von 3,85 Milliarden Euro erzielen. Nach Angaben des Industrieverband Klebstoffe war die Entwicklung in allen Schlüsselmarktsegmenten zufriedenstellend - sowohl im Inland als auch international. "Die inländische positive Entwicklung basiert auf einer guten Export- und Bausituation sowie auf einer erhöhten Nachfrage und Investitionen im Maschinenbau", sagt Dr. Boris Tasche, Vorstandsvorsitzender des Industrieverband Klebstoff. Dabei zählt der Bau neben den Bereichen Fahrzeugbau, Papier & Verpackungen, Holz & Möbel sowie Elektronik laut Verband zu den wichtigsten Absatzmärkten für Klebstoffe.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die deutsche Klebstoffindustrie eine Fortdauer der konjunkturellen Entwicklung. "Trotz einer Vielzahl von Risikofaktoren befindet sich die weltweite Wirtschaft auf einem robusten Wachstumskurs" so Ansgar van Halteren, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des IVK. "Wir gehen von einem nominalen Umsatzwachstum von mindestens 3 Prozent aus und rechnen mit cirka 4 Milliarden Euro Gesamtumsatz für die deutsche Klebstoffindustrie."

Dr. Boris Tasche, Vorstandsvorsitzender, sieht einen gefestigten globalen Aufschwung. Foto: IVK
Industrie 2018-10-30T08:53:35Z Deutsche Klebstoffindustrie wächst 2017 um 2,7 Prozent
zuletzt editiert am 12. August 2020