Der Abbau von Naturgips.
Naturgipsabbau Quelle: BV Gips

Industrie

09. February 2021 | Teilen auf:

Der Rohstoff Gips wird knapp

Gips ist in zahlreichen Baustoffen, wie Gipsbauplatten oder auch zement-, kalk- und gipsbasierten Putzen, Estrichen und Mörtel, ein wichtiger, nicht zu ersetzender Bestandteil. Wie sicher ist die Rohstoffversorgung tatsächlich und welche Faktoren spielen hier eine Rolle? Der folgende Beitrag informiert über den aktuellen Stand und die Perspektiven, basierend auf Angaben des Bundesverbandes der Gipsindustrie (BV Gips) und des Verbands für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM).

In Deutschland liegt der Gipsbedarf pro Jahr mit steigender Tendenz bei rund 10 Millionen Tonnen. Er wird laut Angabe der Verbände vollständig aus heimischen Rohstoffquellen gedeckt. Etwa die Hälfte der benötigten Gipsmenge entstamme dem Prozess der Rauchgasentschwefelung von Kohlekraftwerken als sogenannter REA-Gips. Bei der restlichen Menge handelt es sich im Wesentlichen um Naturgips/-anhydrit, der im Tagebau oder untertägigem Abbau gewonnen wird.

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