Aufgrund einer weiterhin starken Baukonjunktur konnte die Baywa im Segment Bau in der gesamten Produktpalette Absatzsteigerungen verzeichnen. Foto: Baywa/Manicx
Aufgrund einer weiterhin starken Baukonjunktur konnte die Baywa im Segment Bau in der gesamten Produktpalette Absatzsteigerungen verzeichnen. Foto: Baywa/Manicx Quelle: Baywa

Fachhandel

08. May 2020 | Teilen auf:

Baywa verzeichnet gute Nachfrage im Bausegment

Die Baywa hat heute (7. Mai) die Zahlen für das erste Quartal dieses Jahres veröffentlicht. Demnach wuchs der Umsatz im Segment Bau um 16,8 Prozent auf 333,7 Millionen Euro (erstes Quartal 2019: 285,8 Millionen Euro). Der milde Winter führte nach Angaben des Unternehmens zudem im Bausegment zu einer Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. So lag das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) bei -12 Millionen Euro (erstes Quartal 2019: -14,6 Millionen Euro).
In einigen Regionen wurde bereits zum Jahresbeginn der Baustellenbetrieb wieder aufgenommen, sodass die Nachfrage entsprechend gut war, teilt das Unternehmen mit. Aufgrund der weiterhin starken Baukonjunktur seien in der gesamten Produktpalette Absatzsteigerungen verzeichnet worden. Da der Baustoffhandel für Gewerbekunden in Deutschland von coronabedingten Schließungen ausgenommen war, konnten die Auswirkungen der angeordneten Schließungen der österreichischen Standorte laut Mitteilung überkompensiert werden. Auch der Online-Handel habe in fast allen Sortimentsbereichen zugelegt.
Insgesamt habe sich der Konzern trotz der Covid-19-Krise stabil gezeigt, wie der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz erläutert: "Die Baywa ist systemrelevant. Daher konnten alle Bereiche in den letzten Wochen auch während des coronabedingten ,Shutdown‛ ihren Geschäftstätigkeiten und der damit verbundenen Grundversorgung nachgehen".
Über alle Segmente hinweg erzielte der Münchner Konzern im ersten Quartal einen Umsatz von rund 3,9 Milliarden Euro (erstes Quartal 2019: 4,1 Milliarden Euro). Das Ebit von -27,8 Millionen Euro habe saisontypisch im Minusbereich (erstes Quartal 2019: -13,8 Millionen Euro) gelegen.