Im Bereich Baustoffe verzeichnet die Baywa eine hohe Nachfrage. Foto: Baywa

Fachhandel

07. August 2020 | Teilen auf:

Baywa mit deutlichem Ergebniszuwachs im Segment Bau

Die Baywa ist krisenfest durch das erste Halbjahr 2020 gekommen. Dies teilte der Münchner Konzern am 6. August bei der Verkündung der Halbjahreszahlen mit.
Das Segment Bau verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatzzuwachs von 13,1 Prozent auf 876,8 Millionen Euro (Vorjahr: 775,3 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (Ebit) erhöhte sich auf 17,2 Millionen Euro (Vorjahr: 7 Millionen Euro). Als die Bau- und Gartenmärkte in einigen Bundesländern coronabedingt zeitweise schließen mussten, seien neue Kundengruppen über Online-Bestellungen auf das Sortiment des Unternehmens ausgewichen, heißt es in der Mitteilung. Davon hätten fast alle Sortimentsbereiche profitiert. Vor allem der Absatz mit Produkten aus dem Bau- und Gartenbereich sei gestiegen.
Insgesamt verzeichnete der Konzern in allen operativen Segmenten einen Ergebnissprung. Das operative Ergebnis verbesserte sich auf 53,8 Millionen Euro (Vorjahr: 52,2 Millionen Euro). Der Umsatz lag mit 8,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,4 Milliarden Euro) nahezu auf Vorjahresniveau. Das Unternehmen profitierte nach eigenen Angaben vor allem von der vorherrschenden guten Baukonjunktur sowie einer großen Nachfrage nach Obst, Landtechnik und Heizöl. "In einem von der Corona-Pandemie geprägten und gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld hat die Baywa ihre Grundversorger-Funktion in den Bereichen Agrar, Bau und Energie erfolgreich erfüllt", sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Covid-19-Krise blickt Lutz optimistisch in die zweite Jahreshälfte: "In Summe dürfte die Geschäftsentwicklung der Baywa noch einmal deutlich Fahrt aufnehmen."
Im Bereich Baustoffe erwartet das Unternehmen im weiteren Jahresverlauf einen weiteren Anstieg der Nachfrage. Getragen werde dieser der Mitteilung zufolge von hohen Auftragsbeständen bei den ausführenden Bauunternehmen, dem weiterhin großen Bedarf an Wohnraum und einer gestiegenen Baustoffnachfrage der privaten Haushalte.