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Bauwirtschaft

18. June 2020 | Teilen auf:

Bayerns Bauhautpgewerbe legt auch im April ordentlich zu

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erzielte das Bauhauptgewerbe in Bayern im April 2020 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von insgesamt 1,58 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahreswert bedeutet dies einen Umsatzanstieg von 8,4 Prozent, den fünf der sieben Bausparten des Wirtschaftssektors sowie ausnahmslos alle sieben Regierungsbezirke Bayerns mitgetragen haben. Mit Ausnahme des gewerblichen und industriellen Hochbaus sowie des öffentlichen Hochbaus für Organisationen ohne Erwerbszweck, die ein jeweiliges Minus von 1,6 Prozent beziehungsweise 14,1 Prozent gegenüber April 2019 verzeichneten, errechneten sich für die Bausparten Zuwachsraten zwischen 6,5 Prozent (Wohnungsbau) und 24,9 Prozent (öffentlicher Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen) und für die Regierungsbezirke zwischen 0,8 Prozent (Oberbayern) und 27,7 Prozent (Oberfranken).
In Fortsetzung der seit Oktober 2019 beobachtbaren rückläufigen Entwicklung hatte das bayerische Bauhauptgewerbe auch im April dieses Jahres Auftragseingänge zu verbuchen, deren Gesamtwert sich mit 1,41 Milliarden Euro deutlich unter Vorjahresniveau beziffert (-11,7 Prozent). Die mit Abstand größten Wertanteile des aktuellen Auftragseingangs im bayerischen Bauhauptgewerbe sind dem Wohnungsbau (381,7 Millionen Euro; -16,7 Prozent) sowie dem gewerblichen und industriellen Hochbau (328 Millionen Euro; -7 Prozent) zuzurechnen.