Wappen Bayern
Wappen Bayern Quelle: Wikimedia

Bauwirtschaft

15. February 2021 | Teilen auf:

Bayerns Bauhauptgewerbe wächst auch im Dezember stark

Das bayerische Bauhauptgewerbe erzielte im Dezember 2020 einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 2,37 Milliarden Euro. Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik entspricht dies einem Umsatzzuwachs von 25,0 Prozent gegenüber dem Dezember 2019. Für diese Umsatzsteigerung zeichneten alle sieben Regierungsbezirke Bayerns sowie mit Ausnahme des Straßenbaus (-6,5 Prozent gegenüber Dezember 2019) auch alle Bausparten verantwortlich, wobei sich für die Bausparten eine jeweilige Zuwachsrate zwischen 1,1 Prozent (öffentlicher Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen) und 89,2 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau) sowie für die Regierungsbezirke zwischen 6,6 Prozent (Schwaben) und 71,6 Prozent (Niederbayern) ergab. Die herausragende Zuwachsrate für die Bausparte gewerblicher und industrieller Tiefbau sowie für den Regierungsbezirk Niederbayern ist insbesondere auf einen im Berichtsmonat Februar 2018 in die Bauberichterstattung eingegangenen und nunmehr abgeschlossenen Großauftrag zurückzuführen.

Die Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe erhöhten sich im Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahresergebnis um 1,0 Prozent auf einen Gesamtwert von 1,35 Milliarden Euro. Vier der sieben Bausparten konnten dabei positiv punkten mit Zuwachsraten zwischen 16,0 Prozent (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 34,6 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau), wogegen der Wohnungsbau, der Straßenbau sowie der öffentliche Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen Auftragseingänge in Summe um wenigstens 8,5 Prozent (Straßenbau) unter Vorjahreswert hinzunehmen hatten.