Quelle: Wikimedia

Bauwirtschaft

23. November 2020 | Teilen auf:

Bayerns Bauhauptgewerbe verzeichnet Umsatzplus im September

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, erwirtschaftete das Bauhauptgewerbe in Bayern im September 2020 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,79 Milliarden Euro. Gegenüber dem Ergebnis vom September 2019 bedeutet dies ein deutliches Umsatzplus von 6,9 Prozent. Zu diesem positiven Umsatzergebnis haben mit Ausnahme Schwabens (-3,5 Prozent gegenüber September 2019) alle bayerischen Regierungsbezirke sowie ausgenommen den Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck und den Straßenbau (-5,9 Prozent beziehungsweise -4,9 Prozent) alle Bausparten beigetragen. Nach Regierungsbezirken unterschieden, verzeichnete Mittelfranken das relativ stärkste Umsatzplus (+50,4 Prozent) und nach Bausparten differenziert der öffentliche Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (+23,5 Prozent). Der jeweils größte Umsatzanteil entfiel auf Oberbayern (26,8 Prozent) und den Wohnungsbau (28,2 Prozent).

Die Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe beliefen sich der Statistiker zufolge wertmäßig im September 2020 auf insgesamt 1,44 Milliarden Euro und lagen damit nominal um 0,9 Prozent unter Vorjahreswert. Nach Bausparten unterschieden entwickelte sich der Auftragseingang allerdings deutlich unterschiedlich. Zur Gesamtentwicklung konnten immerhin drei Bausparten mit Zuwachsraten beitragen, darunter der Wohnungsbau mit einem Plus von 31,1 Prozent auf 503,9 Millionen Euro absolut wie relativ am stärksten.