Das bayerische Bauhauptgewerbe erwirtschaftete im Juni 2018 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,63 Milliarden Euro und damit ein Umsatzplus von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wird dieses Umsatzplus von allen Bausparten und allen Regierungsbezirken getragen. Gegenüber Juni 2017 ergeben sich bei sektoraler Betrachtung des aktuellen Umsatzergebnisses Steigerungsraten zwischen 10,1 Prozent (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 23,3 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau).
Beim Auftragseingang verzeichnete das bayerische Bauhauptgewerbe auch im Juni einen etwas geringeren Zuwachs als beim baugewerblichen Umsatz. Mit 9 Prozent erhöhten sich die sektoralen Auftragseingänge gegenüber Juni 2017 auf einen Gesamtwert von 1,56 Milliarden Euro.
Dabei hatten im Juni 2018 allerdings vier Bausparten einen Auftragseingang unter Vorjahreswert zu verbuchen. Positiv punkteten aktuell der gewerbliche und industrielle Hochbau (+56,2 Prozent) sowie der Hochbau und der Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (+26,8 Prozent beziehungsweise +8,3 Prozent).

Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia (Quelle: Freistaat Bayern/Wikimedia)
2018-08-17T06:30:00Z Bayerns Bauhauptgewerbe mit mächtig Schwung
zuletzt editiert am 12. August 2020