Das Wappen des Freistaates Bayern.
Quelle: Wikimedia

2020-10-19T13:35:03.254Z Bayerns Bauhauptgewerbe im August leicht im Minus

Im August 2020 verbuchte das Bauhauptgewerbe in Bayern einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,57 Milliarden Euro und damit ein Umsatzminus von 1,3 Prozent gegenüber August 2019. Nach weiteren Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erfuhren insbesondere der Straßenbau (-10,1 Prozent gegenüber August 2019) sowie der gewerbliche und industrielle Hochbau (-6,3 Prozent) einen rückläufigen Umsatz, wogegen der Wohnungsbau (+5,3 Prozent), der gewerbliche und industrielle Tiefbau (+4,9 Prozent) sowie der öffentliche Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck (+3,5 Prozent) ein höheres Umsatzergebnis als vor Jahresfrist erzielten. Das Umsatzergebnis regional auf Ebene der Regierungsbezirke betrachtet ist für Niederbayern und Mittelfranken eine Umsatzsteigerung festzustellen (+5,3 Prozent beziehungsweise +19,5 Prozent), bei den anderen fünf Regierungsbezirken Bayerns dagegen ein Umsatzminus bis zu 9,6 Prozent (Oberpfalz).

Die Auftragseingänge im bayerischen Bauhautgewerbe bezifferten sich im August 2020 auf einen Gesamtwert von 1,38 Milliarden Euro, der damit nominal um 4,7 Prozent über Vorjahresniveau lag. Mit Ausnahme des gewerblichen und industriellen Tiefbaus sowie des öffentlichen Tiefbaus für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-14,9 Prozent beziehungsweise -29,0 Prozent) hatten alle Bausparten höhere Auftragseingänge als im August 2019 zu verzeichnen. Darunter fanden sich der Straßenbau und der Wohnungsbau mit einem Plus von 5,7 Prozent beziehungsweise 16,2 Prozent.

zuletzt editiert am 19. Oktober 2020
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