Die Ergebnisse stammen aus der Studie „Jahresanalyse Deutschland 2020/2021: Bauwirtschaft – Trends und Marketing“ von Bau-Info-Consult. Quelle: Bau-Info-Consult

Industrie

11. December 2020 | Teilen auf:

Baustoffindustrie will CO2-Produktion stärker reduzieren

Die Baustoff- und Installationsmaterialindustrie hat das Thema Klimaschutz trotz der Corona-Krise weiterhin langfristig auf der Agenda stehen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Bau-Info-Consult hervor. Demnach seien sich die befragten Hersteller weitgehend einig, dass sie ihre Produktion bis 2025 wesentlich klimafreundlicher ausrichten müssen. Spätestens mit dem Inkrafttreten des Klimapaketes Anfang 2020 sei die Klimadiskussion an keinem Bauakteur mehr spurlos vorbeigegangen. So sehen sich die Hersteller aus der Bau- und Installationsbranche laut der Analyse von Bau-Info-Consult dazu genötigt, bis zum Jahr 2025 stärker als bisher auf die CO2-Reduktion während des Produktionsprozesses zu achten. Vier von fünf der 42 online befragten Entscheider bei namhaften Baumaterialproduzenten stimmten demnach zu, dass es für sie vonnöten sein wird bis 2025 ihre CO2-Hausaufgaben verstärkt anzugehen.

Damit haben, so Bau-Info-Consult, die Hersteller eine gewaltige Aufgabe vor sich: Schließlich könnte so ein Vorhaben für CO2-intensive Betriebe mit massiven Investitionen verbunden sein – und dies ausgerechnet während der Corona-Krise, die bekanntermaßen viele Absatzmärkte durcheinandergewirbelt habe.

Wie weitere Ergebnisse der Studie zeigen, versuchten die Hersteller von Bau- und Installationsmaterialien mittlerweile das Thema Nachhaltigkeit stärker in die eigene Außenkommunikation einzubinden. Gemäß dem alten Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ planen demnach fast alle befragten Entscheider aus der Industrie, die eigene Nachhaltigkeitsstrategie in der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation nach außen künftig stärker zu betonen als bisher.