Die Führung des Baustoff Verbund Süd (BVS) konnte den Gesellschaftern auf der Jahreshauptversammlung am 13. Februar in Günzburg nach eigenen Angaben eine erfreuliche Bilanz vorlegen. So ist es der mittelständisch geprägten Kooperation laut Mitteilung gelungen, den zentral regulierten Umsatz bereinigt auf dem hohen Niveau des Vorjahres zu stabilisieren. Am Jahresende standen abermals 138 Millionen Euro Umsatz in den Büchern der Kooperation. "Wir haben ein starkes Geschäftsjahr hinter uns, das wieder vom Neubau getragen wurde. Hinzu kommt, dass die Baukonjunktur in unserem Geschäftsgebiet im Vergleich zu anderen Regionen besser läuft", berichtete BVS-Chef Norbert Wiedmann den Mitgliedern. Und Finanzvorstand Peter Gaissmaier sagte. "Wir haben einen der besten Jahresabschlüsse in unserer Unternehmensgeschichte erzielt. Es ist uns gelungen, bei konstantem Umsatz die Ausschüttungsquote für die Gesellschafter zu erhöhen, weil wir über eine hervorragende Substanz verfügen", unterstrich Gaissmaier.
Die Kooperation werde erneut die Mitgliedsbeiträge vollständig an die Gesellschafter zurückzahlen. Auch die Erlöse aus dem Delkredere-Überschuss würden wieder im vollen Umfang direkt an die Mitglieder ausgeschüttet, heißt es. Darüber hinaus haben die BVS-Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, die sogenannte Top-35-Ausschüttung, die auf dem Geschäft mit den 35 umsatzstärksten Lieferanten beruht, substanziell zu steigern.
Auch für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich Wiedmann optimistisch. "Das niedrige Zinsniveau stützt die Baukonjunktur ebenso wie die große Nachfrage nach Wohnraum und der enorme Sanierungsstau".
Fachhandel 2020-02-18T09:50:00Z Baustoff Verbund Süd vermeldet starkes Geschäftsjahr 2019
zuletzt editiert am 12. August 2020