Die Ausbreitung des neuen Coronavirus hatte keine eindeutigen Effekte auf die Neuaufträge im Februar. Foto: Pixabay

Bauwirtschaft

23. April 2020 | Teilen auf:

Bauhauptgewerbe meldet Auftragsrückgang im Februar

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Februar saison- und kalenderbereinigt 7,7 Prozent niedriger als im Januar. Laut der Statistiker war dieser Rückgang zum großen Teil auf den außergewöhnlich hohen Auftragseingang des Vormonats zurückzuführen, als der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Januar gemessen wurde. Die Ausbreitung des neuen Coronavirus hatte der Statistiker zufolge keine eindeutigen Effekte auf die Neuaufträge im Februar.
Im Vorjahresvergleich war der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2020 kalenderbereinigt 1,7 Prozent niedriger. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2020 stieg der Auftragseingang um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Nominal (nicht preisbereinigt) betrugen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Februar dieses Jahres rund 6,6 Milliarden Euro. Damit wurde der bisherige Höchstwert an Auftragseingängen in einem Februar leicht übertroffen (+0,1 Prozent gegenüber Februar 2019). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Auftragseingänge in den ersten zwei Monaten 2020 nominal um 4,3 Prozent.