Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juli 2018 um 1,9 Prozent höher als im Vormonat (saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigt). Im Dreimonatsvergleich war das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Mai 2018 bis Juli 2018 gegenüber dem Zeitraum von Februar 2018 bis April 2018 um 2,1 Prozent geringer, dabei war der Auftragseingang im Februar außergewöhnlich hoch.
Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juli 2018 um 2,7 Prozent höher. In den ersten sieben Monaten im Jahr 2018 stieg der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im Juli 2018 nominal mit 7 Milliarden Euro um 10,1 Prozent höher als im Juli des Vorjahres. Laut der Statistiker ist damit der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Juli in Deutschland erreicht worden. Im Vergleich zu den ersten sieben Monaten 2017 stiegen die Auftragseingänge in den ersten sieben Monaten 2018 nominal um 7,9 Prozent.

Die Orderbücher der Bauunternehmen sind voll. Foto: Pixabay
2018-09-25T07:34:15Z Bauhauptgewerbe im Juli 1,9 Prozent im Plus
zuletzt editiert am 12. August 2020