Die Bauwirtschaft verzeichnete einen guten ins neue Jahr. Foto: Pixabay

Bauwirtschaft

26. March 2020 | Teilen auf:

Bauhauptgewerbe im Januar gewachsen

Die Ausbreitung des Coronavirus hatte im Januar 2020 noch keine Effekte auf die Neuaufträge im Bauhauptgewerbe, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Demnach war der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar dieses Jahres saison- und kalenderbereinigt 2,6 Prozent höher als im Dezember 2019. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das reale Volumen der saison- und kalenderbereinigten Auftragseingänge von November 2019 bis Januar 2020 gegenüber August bis Oktober 2019 um 10,5 Prozent. Im Vorjahresvergleich war der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar 2020 kalenderbereinigt 6,3 Prozent höher. Mit rund 6,4 Milliarden Euro lagen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Januar 2020 nominal (nicht preisbereinigt) 9,1 Prozent höher als im Januar 2019. Das war der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Januar in Deutschland.
"Ja, wir sind mit vollen Auftragsbüchern in das Jahr gestartet. Mit über 52 Milliarden Euro lag die Auftragsreichweite bei cirka sieben Monaten. Und das Wetter hat auch wieder gut mitgespielt", kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), die Daten. "Mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus bleibt das allerdings nur ein guter Start, mehr jedoch nicht mehr. Jetzt kommt es darauf an den Virus einzudämmen, dem Land aber auch schnell wieder wirtschaftliche Stabilität zu verleihen und der Wirtschaft eine zeitliche Perspektive für einen restart zu geben", so Pakleppa.