Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen nahm bei allen Gebäudearten im Juli bis auf die Zweifamilienhäuser ab. Quelle: Pixabay

Bauwirtschaft

15. September 2020 | Teilen auf:

Baugenehmigungen im Juli rückläufig

Im Juli 2020 ist in Deutschland der Bau von insgesamt 31.200 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 1,8 Prozent weniger Baugenehmigungen als im Juli 2019. Für den Zeitraum Januar bis Juli 2020 hingegen ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg der genehmigten Wohnungen für die Wohn- und Nichtwohngebäude um 5,6 Prozent. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Juli 2020 rund 26.700 Wohnungen genehmigt. Dies waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen nahm bei allen Gebäudearten bis auf die Zweifamilienhäuser ab. Bei den Zweifamilienhäusern stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 15,1 Prozent an. Bei den Einfamilienhäusern sank die Zahl der Baugenehmigungen um 4,4 Prozent und bei den Mehrfamilienhäusern um 2,3 Prozent. 

Bei den Nichtwohngebäuden, die im Juli 2020 genehmigt wurden, sank der umbaute Raum (Rauminhalt) gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,0 Prozent auf 21,3 Millionen Kubikmeter. In den Monaten Januar bis Juli 2020 stieg der umbaute Raum bei den Nichtwohngebäuden um 12,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum an.