Das Wachstum der BASF-Kundenindustrien lag im ersten Halbjahr deutlich unter den Erwartungen, wie der Konzern jetzt mitteilte. Das Wachstum der Industrieproduktion habe sich weltweit deutlich verlangsamt. Der Umsatz ist zwar in etwa gleich geblieben (2018: 31,48 Milliarden Euro; 2019: 31,36 Milliarden Euro), alle anderen Zahlen verzeichnen jedoch Rückgänge. So betrug das Ebitda 4,415 Milliarden Euro (-22 Prozent), das Ebit vor Sondereinflüssen 2,777 Milliarden Euro (-35 Prozent) und das Ebit 2,306 Milliarden Euro (-45 Prozent).
Das makroökonomische Umfeld sei herausfordernd geworden. „Es ist zurzeit geprägt von hoher Unsicherheit, geringer Sichtweite und schlechter Vorhersehbarkeit“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Brudermüller. Die Ergebnisse im zweiten Quartal würden dies deutlich widerspiegeln.
Seine Zahlen für das zweite Quartal hatte der Konzern bereits Anfang Juli vorab veröffentlicht.

Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Brudermüller. Foto: BASF
Industrie 2019-07-26T06:57:23Z BASF-Wachstum im ersten Halbjahr „deutlich unter den Erwartungen“
zuletzt editiert am 12. August 2020