Saint-Gobain, Paris, hatte bereits am 30. September gemeldet, den Verkauf der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland (SGBDD) an die Stark-Gruppe abgeschlossen zu haben, wie wir berichteten. Heute (9. Oktober) hat auch die Stark Group den Abschluss der Akquisition bekannt gegeben. Durch die Übernahme von SGBDD verdoppele die Stark Group ihre Größe und werde somit auch in Nordeuropa zu einem führenden Anbieter, heißt es in einer Mitteilung.
"Betrachtet man die Geschäftstätigkeit beider Unternehmen, kann man durchaus von einem Zusammenschluss unter Gleichen sprechen. Der Zusammenschluss bietet enorme Synergiepotenziale. So wird die Stark Group definitiv von einer Marke wie Keramundo und der Spezialisierung auf das Fliesengeschäft profitieren, während die SGBDD von der Expertise der Stark Group im Geschäft mit Holz profitieren wird", sagt Søren P. Olesen, CEO der Stark Group. Die Stark Group verfolge ambitionierte Ziele und setze dabei den Fokus auf den B2B-Markt für Baustoffe. Auch die neue deutsche Geschäftseinheit werde ihren Fokus auf dieses stark fragmentierte Marktsegment legen. Die deutsche Geschäftseinheit mit ihrem CEO Kåre Malo wird laut Mitteilung unter dem Namen Stark Deutschland GmbH tätig sein.
"Wir sind überzeugt, dass die Stark Group und SGBDD sehr gut zusammenpassen, weil beide
Unternehmen dafür bekannt sind, das Kundeninteresse in das Zentrum ihres Handelns zu stellen", so Kåre Malo.
In der November-Ausgabe des BaustoffMarkt stehen uns Søren P. Olesen und Kåre Malo in einem Interview Rede und Antwort.

Fachhandel 2019-10-09T10:25:31Z Aus SGBDD wird künftig Stark Deutschland
zuletzt editiert am 12. August 2020