2020-01-29T10:40:46Z „BIM Deutschland“ startet

Das nationale Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens „BIM Deutschland" nimmt seine Arbeit auf. Ziel sei ein einheitliches und abgestimmtes Vorgehen im Infrastruktur- und Hochbau, wie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erklärt. Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Staatssekretärin Anne Katrin Bohle (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) haben heute (29. Januar) die Geschäftsstelle des Zentrums eröffnet. Beide Bundesministerien betreiben das Zentrum gemeinsam.
„Wir wollen im Bundesbau hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Unter dem Dach von 'BIM Deutschland' werden Experten aus allen Bereichen des Bauwesens zusammenarbeiten. 'BIM Deutschland' wird die erarbeiteten Informationen, Standards und Produkte offen zur Verfügung stellen. Davon profitieren letztlich alle", so Bohle. Und Dr. Zieschang ergänzt: „Wir bekennen uns zu Open BIM, das den Austausch der Daten auf Basis offener Standards fördert. Deshalb werden alle erarbeiteten Produkte, offenen Standards und Konzepte sowohl dem öffentlichen Bau als auch der gesamten Wertschöpfungskette Bau zur Verfügung gestellt."
Das neue Zentrum entwickelt laut Mitteilung Handlungsempfehlungen, einheitliche Vorgaben für öffentliche Auftraggeber des Bundes, eine Normungsstrategie sowie Konzepte für BIM-spezifische Aus- und Fortbildung. Kernstück sei die Einrichtung eines BIM-Portals, das die gewonnene Expertise vermittele und das Vorlagen für die vereinfachte Nutzung der BIM-Methode enthalte, heißt es.

zuletzt editiert am 12. August 2020
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