Pulverförmige Baustoffe sind der Schlüsselmarkt für die Papiersackindustrie. (Quelle: GemPSI)

Industrie 2024-05-13T09:31:57.067Z Absatzeinbruch bei Baustoffsäcken

Die deutsche Papiersackindustrie lieferte im Jahr 2023 rund 654 Millionen Papiersäcke aus. Das entspricht einem Absatzrückgang von 22,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Einschließlich des Zementbereichs halten Papiersäcke für Baustoffe einen Marktanteil von rund 50 Prozent. Die Mitglieder der Gemeinschaft Papiersackindustrie (Gem-PSI) – dem deutschen Fachverband der Hersteller von Papiersäcken – führen die rückläufige Entwicklung auf Absatzeinbrüche in ihren größten Marktsegmenten sowie hohe Lagerbestände bei ihren Kunden zurück. Dennoch bewerten sie ihre Geschäftslage im Jahr 2023 noch als befriedigend. Das ergab die Umfrage zum diesjährigen Branchenbarometer der Gem-PSI.

Im laufenden Jahr 2024 werden die meisten Marktsegmente nach Ansicht der Gem-PSI-Mitglieder ein ähnliches Niveau wie 2023 erreichen. Einige schätzen die Entwicklung bei den Baustoffen (ohne Zement) und bei den chemischen Produkten vorsichtiger ein. Gleichwohl zeigt das Branchenbarometer, dass die meisten Gem-PSI-Mitglieder zuversichtlich sind, dass der Markt nach den turbulenten Jahren langsam wieder zu einem normalen Maß zurückkehrt.

zuletzt editiert am 13. Mai 2024
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