Tubag Sanierungsforum (Quelle: Guido Wollenberg/Tubag Sanieren/Restaurieren)
Während der Vorträge konnten die Corona-Schutzmasken abgenommen werden. (Quelle: Guido Wollenberg/Tubag Sanieren/Restaurieren)

Veranstaltungen

20. October 2021 | Teilen auf:

200 Teilnehmende beim 18. Tubag Sanierungsforum

Zum 18. Tubag Sanierungsforum trafen sich Ende September rund 200 Teilnehmende in der Sayner Hütte in Bendorf. Im Mittelpunkt stand der Austausch über die Instandsetzung historischer Bauwerke. Der Veranstaltungsort Sayner Hütte ist selbst ein geschichtsträchtiges Bauwerk. Die Gießhalle der Eisenhütte gilt als erster Industriebau mit einer tragenden Gusseisenkonstruktion. Ein guter Anknüpfungspunkt für mehrere Vorträge, die sich mit der Industrialisierung, mit Denkmälern des Industriezeitalters und dem Bauwerk selbst beschäftigten.

In den folgenden Vorträgen wurden weitere Bau- und Sanierungsprojekte vorgestellt. Der Bogen spannte sich von der James Simon Galerie, die den repräsentativen neuen Eingang zur Museumsinsel in Berlin bilden soll, über eine der bedeutendsten alten Steinbrücken Deutschlands bis zu einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude in Landau, das durch eine gemeinnützige Gemeinschaft vor dem Abbruch gerettet werden konnte. Die weiteren Vorträge befassten sich tiefer mit materialtechnischen Problemstellungen.

Gastgeberin Dr. Petra Egloffstein und Leiterin der Tubag Objektberatung entließ die Teilnehmenden mit dem Hinweis auf das kommende Sanierungsforum, das Tubag 2022 mit einem Stand auf der „Denkmal“ in Leipzig kombinieren wird.

zuletzt editiert am 20.10.2021