BAU sieht sich weiter auf Kurs

Nach den jüngsten Sitzungen von Fachbeirat und Kuratorium am 24. Juni mit Vertretern führender Aussteller und Fachverbände sieht sich die BAU 2021 weiter auf Kurs. Ein 15-prozentiger Corona-Bonus auf den Beteiligungspreis soll den Ausstellern bei der Besucherwerbung helfen. Reinhard Pfeiffer, den stellvertretenden Vorsitzenden der Messe München, stimmte das positive Feedback aus dem Fachbeirat zuversichtlich: "Die BAU ist nach wie vor hervorragend gebucht, vor allem aus dem Ausland ist die Nachfrage hoch. Ich bin mir außerdem sicher, dass das Geschäftsleben über den Sommer und Herbst weiter an Fahrt aufnehmen wird. Mit dem 15-prozentigen Bonus wollen wir unseren Ausstellern die Möglichkeit geben, verstärkt in die Einladung ihrer Kunden zu investieren. Sicher werden wir bei der Besucherzahl diesmal Abstriche machen müssen. Aber mit unseren gemeinsamen Anstrengungen werden sich Qualität und auch Quantität der Besucher wieder auf einem hohen Niveau bewegen."

Auch Stefan Thurn, Präsident Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), äußerte sich im Anschluss an die Sitzung: "Die BAU ist die zeiteffizienteste Kommunikationsplattform für den Baustoff-Fachhandel und seine Kunden, Handwerker und Bauunternehmer, sich über neue Produkte, Systeme und Informationen von den Herstellern zu informieren. Kommunikation braucht Gesichter, Menschen, Austausch, braucht Geselligkeit. Wir haben keine Glaskugel, aber hoffen, dass bis Januar die Hygienevorschriften und staatlichen Vorgaben pragmatisch soweit entspannt sind, dass zusammen mit guten Konzepten der Messegesellschaft die Rahmenbedingungen für einen guten Austausch gegeben sind. Dann kann von der BAU das Startsignal für eine gute wirtschaftliche Entwicklung ausgehen."

Dennoch hatten sich bereits im Vorfeld der Sitzung einige bekannte Namen und Marken gegen eine Teilnahme an der BAU entschieden (wir hatten berichtet), wie auch die Messe in ihrer aktuellen Mitteilung einräumt. Für die Absagen wurden in erster Linie die gesundheitliche Verantwortung für Mitarbeiter und Messebesucher ins Feld geführt. Auch entspreche eine Messe mit Abstandsregelungen, strengen Hygienevorschriften und behördlichen Anordnungen nicht dem üblichen Charakter einer Präsenzmesse wie der BAU, wurde vielfach als Grund für eine Nicht-Teilnahme genannt. Hinzu käme, dass die veränderten Rahmenbedingungen für die Aussteller dazu führen, dass das bisherige Preis-/Leistungs-Gefüge im Rahmen einer Messebeteiligung in Schieflage gerate.

Zuletzt hatte die Eurobaustoff Anfang der Woche (23. Juni) für 2021 abgesagt und dabei unter anderem auch aus den aktuellen Umfrageergebnissen des BDB zitiert. Demnach gaben mehr als zwei Drittel der Verbandsmitglieder im Rahmen der Umfrage an, nicht oder diesmal ohne Profikundenbegleitung an der Messe teilnehmen zu wollen. Unisono gaben aber alle Nicht-Teilnehmer in 2021 an, das dies kein Abschied für immer sei und eine Präsenzmesse wie die BAU weiterhin eine sehr hohe Bedeutung als Kommunikationsplattform für die Branche habe.

Die BaustoffMarkt-Redaktion berichtet in der Juli-Ausgabe ausführlicher und fasst die aktuelle Stimmungslage rund um die Messe zusammen.

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Foto: Pixabay

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