Roto sagt verschobene Fensterbau/Frontale ab

Marcus Sander
Marcus Sander, Vorsitzende der Geschäftsführung von Roto. Foto: Roto

Der Beschlaghersteller Roto sagt seine Teilnahme an der wegen der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus' auf den 16. bis 19. Juni verschobene Fensterbau/Frontale ab. Interne Recherchen ließen befürchten, dass die Zahl der internationalen Gäste im Juni im Vergleich zur Vorveranstaltung 2018 drastisch zurückgeht, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. „Die entsprechenden Einschätzungen wurden primär mit erheblichen Zweifeln daran begründet, dass die Entwicklung rund um das Coronavirus eine Reisetätigkeit ohne jegliches Infektionsrisiko ermöglicht. Es kommt für Roto nicht infrage, die Gesundheit von Menschen zu gefährden. Deshalb haben wir uns nach Abwägung aller Faktoren dazu entschlossen, in diesem Jahr an der Fensterbau/Frontale nicht teilzunehmen“, erklärt Marcus Sander, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Auch ökonomische Gründe spielten eine Rolle. Das Unternehmen habe bereits einen siebenstelligen Betrag ausgegeben. Er resultierte im Wesentlichen aus vielen vertraglichen Verpflichtungen, die zu erfüllen waren. „Die Messeteilnahme im Juni hätte zu weiteren erheblichen Aufwendungen geführt. Das halten wir für Roto gerade in einer Phase für nicht vertretbar, in der weltweit eine große Unsicherheit mit Blick auf die weitere geschäftliche Entwicklung spürbar ist“, erläutert Sander weiter.

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