BaustoffMarkt-Kongress 2019
Etwa 70 Teilnehmer konnten auf dem BaustoffMarkt-Kongress begrüßt werden. Fotos: Redaktion/pen
BaustoffMarkt-Kongress 2019
Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Podiumsdiskussion.

Lebhafte Diskussionen auf erstem BaustoffMarkt Kongress

Einen umfassenden Überblick über Trendthemen rund um die Zukunft des Bauens erhielten die rund 70 Teilnehmer des BaustoffMarkt Kongress 2019 am 12. Dezember in Essen. Die Premierenveranstaltung im Oktogon der Zeche Zollverein machte deutlich: Die Baustoffbranche ist derzeit stark in Bewegung. Dazu tragen neue Bauweisen und innovative digitale Prozesse in der Wertschöpfungskette Bau bei.

Die Bauwirtschaft im Blick hatte am Vormittag zunächst Referent Prof. Dr. Klaus Peter Sedlbauer vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) mit seinem Vortrag "Zukunft Bau/Veränderung von Bauweisen". Danach betrachteten Michael Hölker, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), sowie Andreas Radischewski, Digital Building Solutions and Transformation Manager bei Xella, serielles und modulares Bauen aus Sicht des Baustoff-Fachhandels beziehungsweise der Baustoffindustrie. Einen Überblick über den aktuellen Stand beim Stahlleichtbau gab zudem Dr. Andreas Metzger, Geschäftsführer Protektorwerk.

Nach der Mittagspause ging Alexander Lehmden, Leiter des internationalen Produktmanagements Business Unit Wand bei Wienerberger, auf die Automatisierung im Mauerwerksbau ein. Die Nachfrage nach neuen Technologien wie Mauerwerksrobotern bei Bauunternehmen ist groß, wie der Referent deutlich machte. "Und wenn sich neue Technologien durchsetzen, werden sie disruptiv."

Dass serielle und modulare Bauweisen im Baustoffhandel und der Baustoffindustrie noch am Anfang stehen, zeigte Wolfgang Alfs, Geschäftsführer abh Market Research, bei der Vorstellung der aktuellen BaustoffMarkt-Studie "Seriell, Modular, leicht - Zukunft Bau?".

Zum Abschluss machte eine lebhafte Podiumsdiskussion mit Experten aus Baustoffindustrie, Baustoff-Fachhandel und Planer/Architekten unter anderem deutlich, dass eine verstärkte Zusammenarbeit aller Prozessbeteiligten vonnöten ist. "Wir haben kein Qualitätsproblem bei den Produkten, sondern ein Imageproblem aufgrund nicht abgestimmter Verfahren auf der Baustelle", merkte etwa Hartmut Goldboom als Geschäftsführer Fachhandel von der Hagebau an.

In der Januar-Ausgabe berichten wir ausführlich über den BaustoffMarkt Kongress.

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