Über 160 Teilnehmer auf dem sechsten Fliessestrichforum

sechstes Fliessestrichforum
In Bamberg traf sich die Branche zum sechsten Fliessestrichforum. Foto: VDPM

Mit 160 Teilnehmern verzeichnete das sechste Fliessestrichforum am 22. Oktober in Bamberg eine Rekordbeteiligung. Estrichleger, Planer, Sachverständige und Vertreter der Industrie erlebten ein Zeitreise-Programm mit den Schwerpunkten Recht, Technik, Marketing und Digitalisierung. Als Veranstalter fungierten erneut der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM), das Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF) sowie der Bundesverband Estrich und Belag (BEB).

Dr. Markus Pfeuffer, stellvertretender Vorsitzender des VDPM, gab zum Einstieg einen Überblick über die Branchenentwicklung. Der Estrichmörtelmarkt weise nach einem Plus von 2,4 Prozent (2018 zu 2017) im laufenden Jahr wiederum einen Zuwachs von 2 Prozent gegenüber 2018 auf. Die Rückkehr zur Meisterpflicht sei ein wichtiges Signal, könne allein aber das Problem des Nachwuchs- und Fachkräftemangels der Branche nicht lösen, so Dr. Pfeuffer. Vielmehr komme es darauf an, den Beruf des Estrichlegers attraktiver zu machen. Das gehe nur, wenn man sich für moderne Baustoffe öffne und sich mehr und mehr vom konventionellen Baustellenestrich verabschiede.

Nach einem Vortrag von Baujurist Han Christian Jung (Rechtsanwälte Putsche & Jung - Schiche, Mertingen) zum "Bermuda-Dreieck Bauherr - Architekt - Handwerker" standen zahlreiche Technikvorträge auf dem Programm. Den Abschluss bildeten zwei Themen aus den Bereichen Nachwuchsgewinnung und Digitalisierung.

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