VDPM-Umweltforschungsprojekt zu beregneten Fassaden

Pablo Alberto Vega García
Pablo Vega, der in seiner Heimat Mexiko Bauingenieurwesen, später in Deutschland Umweltingenieurwesen studiert hat, referierte über die Inhalte seiner Forschung und den Stand der Modellentwicklung. Foto: Fraunhofer IBP/Christoph Schwitalla

Der Verband für Dämmsysteme, Putz & Mörtel (VDPM) und das Fraunhofer IBP haben Ende Mai gemeinsam mit der TU München in Holzkirchen das erste Treffen zum Umweltforschungsprojekt "Beregnete Fassaden" durchgeführt. Die rund 30 Teilnehmer widmeten sich der Frage, welche Auswirkungen beregnete Fassaden-Baustoffe auf die Umwelt haben. Im Vortragsraum des Fraunhofer IBP waren Experten der projektbeteiligten Institutionen und Verbände zusammengekommen, um sich über die Ausgangslage und den Stand des Forschungsvorhabens "Entwicklung eines Modells zur Bewertung der Umwelteigenschaften üblicher Putze und Mörtel im Außenbereich" zu informieren und auszutauschen. Mit dabei waren Projektpartner und Mitglieder der VDPM Arbeitskreise Mineralische Mörtel, Pastöse Putze sowie Umwelt und Gefahrenstoffmanagement. Vorgestellt wurden unter anderem erste Ergebnisse der Doktorarbeit von Pablo Alberto Vega García, dessen Doktorandenstelle gemeinsam vom VDPM, der TU München und dem Fraunhofer IBP finanziert wird.

Der Frage, welche Auswirkung beregnete Putzflächen auf die Umwelt haben, geht der VDPM in gemeinsamen Forschungsvorhaben seit mehr als zehn Jahren mit Freilandversuchen und im Labor nach. "Am Ende erhalten wir einen Bewertungsmaßstab, mit dem wir aus einem Laborversuch die Auswirkungen eines Putzes auf die Umwelt abschätzen können. Solche Bewertungen werden in Deutschland und Europa verlangt", sagt Dr. Hans-Joachim Riechers, Hauptgeschäftsführer des VDPM.