90 Teilnehmer beim 8. Baustoff-Technik-Tag

Baustoff-Technik-Tag
Rund 90 interessierte Teilnehmer aus Unternehmen, Ingenieurbüros und Behörden sind der Einladung des ISTE ins Haus der Baustoffindustrie nach Ostfildern gefolgt. Foto: ISTE

Am 5. Februar fand zum achten Mal der Baustoff-Technik-Tag des Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg (ISTE) statt. Nach Angaben des Veranstalters kamen rund 90 Teilnehmer aus ganz Deutschland ins Haus der Baustoffindustrie in Ostfildern.

Der Branche gehe es sehr gut, dennoch habe sie ein massives Nachschubproblem, sagte Peter Rombold, Vizepräsident des ISTE in seiner Begrüßungsrede. Der steigende Bedarf an Baustoffen für Infrastruktur- und Wohnungsbau erfordere gesicherte Rohstoffabbauflächen, die jedoch aufgrund langwieriger Genehmigungsverfahren sowie Ablehnung aus Politik und Bevölkerung rückläufig seien. Diese Fehlentwicklung führe zu größeren Entfernungen zwischen Rohstoffabbau und -verwendung.

Die Veranstaltung widmete sich unter anderem den aktuellen Forschungsvorhaben des ISTE. Dazu betonte Rombold, dass die Arbeit des Verbandes stetig zur Verbesserung der Produkte beitrage und deren Einsatzmöglichkeiten stärke. Zudem standen die Vorträge im Zeichen von Innovationen und ressourcenschonenden Anwendungsmöglichkeiten. So stellte etwa Manuel Mohr vom Bundesverband Baustoffe, Steine und Erden (BBS) Energieeffizienznetzwerke in ganz Deutschland vor. Das Bündnis zwischen Bundesregierung und Wirtschaft möchte bis Ende 2020 deutschlandweit 500 solcher Netzwerke aufbauen, der BBS wirbt als Partnerverband der Initiative in der Baustoffindustrie für den Aufbau solcher Netzwerke.