Unternehmertag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel

Referenten
(v.l.): Dieter Rosen, Technischer Geschäftsführer beim Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie, Dr. Udo Meyer, Technischer Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel, Clemens Kuhlemann, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel, Juliane Nisse, Leiterin Anwendung und Normung beim Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie, Antonio Caballero, Europäischer Baustoffdachverband Construction Products Europe (CPE), Kai Naumann, Leiter Bauphysik, Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel, Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau, Ulrich Schmidt-Kuhl, Heinze GmbH. Foto: Lebensraum Ziegel

Im Mittelpunkt des diesjährigen Unternehmertages der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel (AMz) standen die Situation im Wohnungsbau, BIM als Herausforderung für die Baustoffindustrie sowie aktuelle Forschungsvorhaben. Fast 60 Inhaber und Geschäftsführer der deutschen Mauerziegelindustrie waren der Einladung nach Würzburg gefolgt. "Der Unternehmertag beweist damit seine Bedeutung als wichtigster Branchentreffpunkt", so Clemens Kuhlemann, Vorstandsvorsitzender der AMz.

Einen kritischen Blick auf das aktuelle Baugeschehen warf Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM). "Auch 2017 hat die Politik ihr Ziel von 400.000 fertiggestellten Wohneinheiten deutlich verfehlt. Wir brauchen schnellstens eine konzertierte Aktion auf allen Ebenen statt lokalem Klein-Klein", sagte Rast.

Am digitalen Planen führt kein Weg vorbei, wie Ullrich Schmidt-Kuhl, Leiter Redaktion und Medienproduktion bei Heinze, in seinem Vortrag erläuterte. Zumal in Ländern wie den USA, Großbritannien oder den Ländern Skandinaviens BIM bereits seit Jahren Standard sei. Im Vorteil seien Baustoffhersteller, die bereits jetzt an geeigneten Softwaretools zur Einbindung ihrer Produkte in die digitale Planung arbeiten. Die Ziegelindustrie ist hier laut Schmidt-Kuhl bereits in Vorleistung gegangen und bietet beispielsweise Softwaretools für die sicheren Nachweise beim Schall- und Wärmeschutz für ihre Produkte an.