Volle Auftragsbücher sorgen für Besucherminus bei der Dach+Holz

Dach+Holz in Köln
Die nächste Ausgabe der Messe findet vom 28. bis 31. Januar 2020 in Stuttgart statt. Foto: GHM

„Köln war vier Tage lang die Hochburg des Dachdecker-, Zimmerer- und Klempnerhandwerks. Wichtige Themen für die Branche wie Unfallprävention oder Digitalisierung bekamen hier für die Besucher angesichts der Vielzahl der gezeigten Produkte und Fachvorträge ein Gesicht mit klaren Konturen", zog Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, eine positive Bilanz über den Messeverlauf der diesjährigen Dach+Holz International, die nach vier Messetagen am 23. Februar wieder ihre Pforten schloss.

Insgesamt 45.000 Fachbesucher zählte die Messe in diesem Jahr. Damit verzeichnete die Kölner Ausgabe der Dach+Holz gegenüber der Veranstaltung in Stuttgart in 2016 ein Besucherminus von 9 Prozent. Eine Vielzahl der fehlenden Besucher aus dem Handwerk wurde allerdings auf den Dächern der Region vermutet, um die vollen Auftragsbüchern bei der guten Wetterlage über NRW abzuarbeiten. Das spiegelte sich ebenfalls in der allgemeinen Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung der Branche wider. 73 Prozent der befragten Besucher gehen von einem leichten bis starken Anstieg aus. Vor zwei Jahren in Stuttgart lag dieser Wert noch bei 64 Prozent.

Neben der positiv bewerteten Auftragslage im Dachhandwerk waren die Gespräche an den Ständen der insgesamt 567 Aussteller jedoch auch von den anhaltend begrenzten Kapazitäten im Handwerk, einem weiterhin rückläufigem Sanierungsmarkt, der Rohstoffverknappung (Stichwort MDI) und von Sorgen um den bewährten dreistufigen Vertriebsweg im Zuge der Digitalisierung geprägt.

baustoffmarkt-Abonnenten lesen in der März-Ausgabe einen ausführlichen Nachbericht zur Messe.

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