Knapp 1.000 Besucher bei Hagebau-Fliesenmesse

Hartmut Goldboom
Hartmut Goldboom bei der Eröffnung. Foto: Redaktion/sb

Der Hagebau-Fachhandel will die positive Entwicklung seiner Fliesensparte weiter vorantreiben. Dazu hat die Kooperation im Rahmen der Hausmesse „Keramika“, die heute in Mainz zu Ende ging, neue Produkte unterhalb der Eigenmarken IGA und „Wunderwerk“ vorgestellt. Zudem präsentierten in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt rund 40 strategische Industriepartner ihre Produkte und Lösungen. Mit rund 950 Teilnehmern habe die Veranstaltung die Besucherquote aus dem Jahr 2016 um mehr als 50 Prozent übertroffen, hieß es.

Die Fliese sei der stärkste Wachstumstreiber im Fachhandel, sagte Geschäftsführer Hartmut Goldboom bei der Eröffnung. Er rief die Teilnehmer dazu auf, sich intensiv mit der Zukunft des Fliesenhandels zu beschäftigen: „Wir müssen heute antizipieren, wie wir in fünf bis acht Jahren das Geschäft machen.“ Limitierende Faktoren seien fehlende Kapazitäten im Handwerk sowie die bisweilen mangelhafte Qualifikation der Verarbeiter, insbesondere hinsichtlich der Verlegung großformatiger Fliesen. „Eine Lösung könnte der mobile Generalist sein“, sagte Goldboom. Nach Berechnungen der Hagebau werden derzeit rund 20 Prozent der in Deutschland verlegten Fliesen von werkstattlosen Allround-Handwerkern verarbeitet. Diese Zielgruppe will die Hagebau noch gezielter ansprechen und mit Schulungen fit machen, um Umsatzpotenziale zu heben.

Produkte des Jahres

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