Hagebau informiert über Trends im Ladenbau

Hagebau PIV 2017
Mit Augmented Reality führen die Berater ihre Kunden virtuell zu neuen Produkten. Foto: Hagebau

Das veränderte Einkaufsverhalten der Kunden erfordert neue Herangehensweisen am Point of Sale. Aktuelle Trends im Ladenbau zeigt die Hagebau bei der Planungs- und Informationsveranstaltung (PIV), die heute in Kassel zu Ende geht. Mehr als 160 neue Investitionsgüter für den Fach- und Einzelhandel hat die Planungsabteilung um Bereichsleiter Dirk Zahnke seit der letzten Veranstaltung vor drei Jahren entwickelt. Darunter seien viele Prototypen und „Versuchsballons“, aber auch zahlreiche Dinge, „die realistisch umsetzbar sind“, so Zahnke.

Für Fachhandelsausstellungen wurde in Kassel beispielsweise eine neue Shop-Fläche für die Eigenmarke „Wunderwerk“ gezeigt, die sowohl digitale (virtueller Raumplaner) als auch analoge (Musteraufbauten) Präsentationsmodule beinhaltet. Wie sich die Digitalisierung auf den stationären Handel auswirkt, zeigt die Kooperation im „Hagebaumarkt 4.0“. Mit „Easy Get“ steht zukünftig beispielsweise ein Online-Tool zur Verfügung, mit dessen Hilfe Kunden mittels Smartphone am Regal bestimmte Produkte (zum Beispiel Schrauben) einwandfrei identifizieren können.

„Wir müssen unsere Gesellschafter davon überzeugen, dass es notwendig ist, in Innovationen zu investieren“, sagt Hagebau-Geschäftsführer Kai Kächelein. Die Notwendigkeit dazu werde „immer mehr gesehen“. Die Customer Journey müsse komplett vernetzt sein, damit es nicht zu Kanalabbrüchen komme.