Prof. Ulrich Sieberath
Begrüßte die Teilnehmer der Fenstertage 2016: Prof. Ulrich Sieberath, Institutsleiter und Geschäftsführer des Ift, bei der Eröffnung im Saal Bayern des Kultur- und Kongresszentrums Rosenheim. Foto: Redaktion/kosi

Ift Fenstertage mit gemischten Reaktionen

Mit gemischten Reaktionen sind die Fenstertage des Ift Rosenheim (13./14. Oktober) zu Ende gegangen. Von den 29 Vorträgen in elf Themenblöcken sind nicht alle als positiv bewertet worden – teilweise wurde Kritik deutlich laut, teilweise war die Enttäuschung der Teilnehmer deutlich zu spüren. Mit etwas mehr als 900 Teilnehmern kamen nach Angaben des Ift ungefähr so viele Besucher wie im letzten Jahr. 51 Prozent der Teilnehmer zählten zu der Gruppe der Hersteller.

Bereits am Vorabend der Fenstertage gewährte bei der Pressekonferenz Dr. Jochen Peichl, Geschäftsführer und stellvertretender Institutsleiter, Einblick in die Zahlen: Das Ift erwirtschaftete 2015 19,5 Millionen Euro und damit einen Gewinn von 1,25 Millionen Euro. Dieses Jahr werde der Umsatz voraussichtlich bei 20 Millionen Euro liegen. Mittlerweile zählt das Institut 526 Unternehmen zu den Mitgliedern, davon zehn Prozent aus dem Ausland – Tendenz steigend. Die Kunden und Mitglieder stammen aus 70 Staaten, der Umsatzanteil der ausländischen Kunden liegt bei 31 Prozent.

Der Vorsitzende des Ift-Vorstandes, Bernhard Helbing, bestätigte bei der Begrüßung der Presse den positiven Gesamteindruck des laufenden Jahres für die Fensterbranche, verwies aber erneut auf den nach wie vor bestehenden Preisdruck am Markt für deutsche Hersteller durch Anbieter aus dem europäischen Ausland und Online-Portale. Für 2017 werde dennoch mit einem Nachfragezuwachs von circa vier Prozent gerechnet. Die nächsten Fenstertage finden am 12. und 13. Oktober 2017 statt. Mehr über die diesjährigen Fenstertage lesen Sie in der nächsten Ausgabe der bauelement+technik.