Gespräch in großer Runde (v. l.): Uwe Sauter, Wolfgang Kiesel, Alexander Ferdinand-Kiesel (Unternehmenskommunikation), Beatrice Kiesel-Luik, Viola Mergenthaler (Marketing), Jürgen Schwarz und Marcus Lippert. Foto: Redaktion/pen
15.10.2019 erstellt von Birte Penshorn

50 Jahre Pulvertechnologie

Seit 60 Jahren gibt es Kiesel Bauchemie nun schon. Weil 60 Jahre jedoch ein vergleichsweise „krummes“ Jubiläum sind, konzentriert sich das Unternehmen auf eine andere wichtige Jahresmarke im Haus: 50 Jahre Pulvertechnologie.

„Die Pulvertechnologie ist gar nicht viel älter als diese 50 Jahre. Wir waren da ziemlich weit vorne mit dabei“, erinnert sich Wolfgang Kiesel, geschäftsführender Gesellschafter und Inhaber der Firma. Man habe damals zu den Pionieren auf dem Markt gehört. Auch er selbst kann in diesem Jahr auf ein halbes Jahrhundert Baustoffwelt zurückblicken, wie er nebenbei im Gespräch bemerkt. Denn vor 50 Jahren ist er in die Firma eingetreten – und hat damit reichlich Branchenerfahrung.

In dieser Zeit hat sich das Unternehmen natürlich verändert, mittlerweile haben die Esslinger Tochtergesellschaften in Frankreich, den Niederlanden, Tschechien, Polen und der Schweiz, wie die geschäftsführende Gesellschafterin Beatrice Kiesel-Luik erläutert. Außerdem beliefern die Esslinger große Kunden weltweit und setzen dabei auf Verkaufs- und Beratungszentren in Asien, Nordamerika, Australien und Ozeanien. Die Kernregion sei und bleibe allerdings das Verkaufsgebiet D/A/CH, betont Kiesel-Luik. Der Exportanteil liege derzeit bei 40 Prozent und solle nicht erhöht werden. Für ein gesundes Wachstum sei es notwendig, in Deutschland und im Ausland gleichermaßen zu expandieren. Besonders hebt Kiesel-Luik hervor, dass Esslingen der einzige Produktionsstandort von Kiesel Bauchemie sei: Die Qualität und Beschaffenheit der Erzeugnisse seien somit stets gleich und könne einheitlich kontrolliert werden. Derzeit sehen die Esslinger die ansteigenden Rohstoffpreise und die zunehmende Problematik im Bereich der Logistik als Herausforderungen, mit denen die Branche sich auseinandersetzen muss...

Wie das Unternehmen diese Problematik löst und welche Maßnahme sie für die Zukunft geplant haben lesen Sie in der Ausgabe 09.2019 von BaustoffMarkt. Wenn Sie kein Abonnent sind, dann können Sie den Artikel unter RM-Handelsmedien-Select erwerben.

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