Erwin Wertheimer verstorben

Erwin Wertheimer
Erwin Wertheimer. Foto: Wertheimer

Erwin Wertheimer ist nach einem erfüllten Leben am 1. April in seinem 98. Lebensjahr im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen. Mit der Gründung der E. Wertheimer GmbH in den Jahren 1946/47 in Baden-Baden hat Erwin Wertheimer den Grundstein für die heutige Unternehmensgruppe Wertheimer gelegt, die nach eigenen Angaben als führender Baustoff-Fachhandel und Hagebaumarkt-Betreiber in der Rheinschiene bekannt ist. Schon früh im Jahr 1973 hat Erwin Wertheimer die Geschäftsführung an seinen Sohn Rolf J. Wertheimer übergeben. Trotzdem blieb er dem Unternehmen und den Mitarbeitern durch seine sehr liebevolle Art stets verbunden und prägte das traditionelle Familienunternehmen.

Während der Ära Schierer, Konz, Schonath war Erwin Wertheimer innerhalb des Baustoff-Fachhandel-Verbandes Baden-Württembergs aktiv und über 30 Jahre lang Vorstandsmitglied und 2. Vorsitzender. Das Amt des Vorsitzenden des sozialpolitischen Ausschußes des Landesinnungsverbands Fliesen Baden-Württemberg nahm er von 1962 bis 1968 wahr. Über sein unternehmerisches Wirken hinaus engagierte sich Erwin Wertheimer innerhalb der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe von 1962 bis 2000.

Für seine besonderen Verdienste erhielt Erwin Wertheimer im Jahr 1992 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Damit wurden seine besonderen Verdienste um den Baustoffhandel, die vorbildliche Nachwuchsförderung im Mittelstand sowie sein großes Engagement für den Sport gewürdigt.

Die Wertheimer Unternehmensgruppe, mit Sitz in Baden-Baden, betreibt in der Rheinschiene 19 Standorte von Bretten bis Bad Säckingen, sowie vier Standorte in und um Berlin und beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter.