Max Schierer jun. in den Alpen tödlich verunglückt

Max Schierer jun.
Max Schierer jun. Foto: Redaktion/sb

Die Baustoffbranche trauert in tiefer Bestürzung um Max Schierer jun. Der Unternehmer ist am Freitag (25.1.) in den italienischen Alpen beim Zusammenstoß eines Helikopters mit einem Kleinflugzeug ums Leben gekommen. Der 48-jährige Familienvater befand sich bei einer Heli-Skiing-Tour in den italienischen Alpen, wie Medien aus der Region berichteten. Er hinterlässt seine Frau und zwei Söhne.

"Immer Mensch", nur zwei Worte eines engen Wegbegleiters, die umso treffender sein Wirken innerhalb und außerhalb der Branche beschreiben. Vor diesem Hintergrund verliert die Branche mit Max Schierer jun. nicht nur einen Mittelständler aus Leidenschaft, sondern einen höchst engagierten Unternehmer und großartigen Menschen.

Max Schierer jun. hat nach seinem Studium und ersten Branchenerfahrungen außerhalb des vertrauten Umfelds konsequent seinen Weg in die Verantwortlichkeit für den seit fünf Generationen geführten Familienbetrieb in Cham verfolgt. Seit 2015 war er geschäftsführender Gesellschafter der Schierer Unternehmensgruppe, die heute mit über 400 Mitarbeitern zu den Vorzeigeunternehmen im Baustoff-Fachhandel im oberpfälzischen und niederbayrischen Raum gehört.

Immer Mensch, weil er auf diesem Weg über sein unternehmerisches Handeln und Denken nicht nur ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter hatte, sondern sich mit ebenso viel Herzblut für die Belange in seiner Heimat eingesetzt hat. Dabei hat Max Schierer jun. neben seinen unternehmerischen und gesellschaftspolitischen Aktivitäten in der Region auch immer über den Tellerrand geblickt und sich der Familientradition folgend engagiert für die Interessen der Branche eingesetzt. So war er seit sechs Jahren Aufsichtsratsmitglied der Bau-Datenbank und wurde im Herbst letzten Jahres in den Vorstand des Gesprächskreises Baustoffindustrie im Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) berufen.

Seine Stimme zählte auch deshalb, weil er neben der fachlichen Expertise in seinem Wirken für und mit der Branche auch hier immer Mensch war. "Ich bin einfach nur traurig", lautete die erste Reaktion von BDB-Präsident Stefan Thurn. "Für den BDB war Maximilian Schierer immer ein Ansprechpartner, wenn es um die Belange des Verbandes und der Branche ging. Unsere stillen Gedanken sind bei der ganzen Familie Schierer", sagt BDB-Hauptgeschäftsführer Michael Hölker.

Auch unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Frau Martina, seinen beiden Söhnen und allen Angehörigen und Freunden.