Thorsten Schmidt, Chefredakteur baustoffmarkt

12.07.2017

Professionelle Krisen-PR

(ts) Mit einer aus unserer Sicht vorbildlichen, für die Branche aber eher ungewöhnlichen Aktion jenseits aller Interessenlagen ist es dem neuformierten Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) gelungen, die wieder aufkommende Debatte rund um das Thema Dämmen quer durch den medialen Blätterwald relativ ruhig und sachlich zu halten (siehe Online-Meldung vom 22. Juni). Hier zeigt sich bei aller Tragik, die hinter der Brandkatastrophe in London steht, was sich erreichen lässt, wenn man professionell reagiert, seine Kräfte bündelt und sich über jedes Kirchturmdenken hinweg für eine Sache engagiert. Auch wenn nun Anfang Juli nun noch einmal die Feuerwehr nachlegte, wie die Tageszeitung FAZ in ihrer Ausgabe am 6. Juli meldete. Demnach fordern die Brandbekämpfer in einem Positionspapier noch mehr Schutz für Gebäude, die mit Wärmedämm-Verbundsystemen ausgestattet sind, in denen Polystyrolschaum verarbeitet ist. Wie es in dem Artikel weiter heißt, wird sich die Bauministerkonferenz im November mit dem Thema weiter beschäftigen. Die neue Allianz bleibt also gefordert.