14.07.2020 Industrie

Geschosswohnbau sorgt bei Innentüren für anhaltenden Aufschwung

Innentürmarkt
Im laufenden Jahr rechnet Branchenradar.com Marktanalyse mit einem Wachstumsknick im Innentürenmarkt. Foto: Pixabay

Der Markt für Innentüren ist in Deutschland auch im vergangenen Jahr signifikant gewachsen, aber mit rückläufiger Dynamik. Die Zuwächse seien vor allem aus dem Geschosswohnbau gekommen, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Innentüren des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse. Demnach erhöhten sich bei nahezu stabilen Preisen die Herstellererlöse insgesamt um zwei Prozent gegenüber Vorjahr auf 1,07 Milliarden Euro. Als Schwungrad habe sich weiterhin der Geschosswohnbau erwiesen. Im Vergleich zu 2018 sei die Nachfrage um rund fünf Prozent gewachsen. Der kleinvolumige Wohnbau habe sich hingegen nur moderat (+0,8 Prozent gegenüber Vorjahr) entwickelt, der Nicht-Wohnbau rückläufig (-1,5 Prozent gegenüber Vorjahr).

Erlösseitige Zuwächse habe es in allen Produktgruppen gegeben. Der Umsatz mit Innentüren aus Röhrenspan sei um 0,8 Prozent gestiegen, aus Kartonwabe um 2,5 Prozent und mit Ganzglastüren um 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr. Bei Innentüren aus anderen Materialien, wie beispielsweise aus Massivholz, Vollspanplatten oder Flachsplatten, habe das Erlösplus bei 2,8 Prozent gegenüber Vorjahr gelegen.

Im laufenden Jahr sei jedoch nicht zuletzt aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie ein Wachstumsknick zu erwarten. Nach Berechnungen von Branchenradar.com Marktanalyse sinken die Erlöse um rund ein Prozent gegenüber Vorjahr. Der Trend halte auch im kommenden Jahr an.

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