06.07.2020 Industrie

Juwö investiert bei Zeller Poroton in Alzenau

Stefan Jungk
Geschäftsführer Stefan Jungk. Foto: JuWö

Juwö Poroton hat die Produktionslinie für die Herstellung von Ziegeln bei Zeller Poroton erneuert und nach eigenen Angaben eine der weltweit modernsten Anlagen in Betrieb genommen. Das Vorhaben hatte sich durch die Corona-Krise um mehrere Wochen verzögert, konnte aber nun abgeschlossen werden. Seit 2017 gehört das Werk in Alzenau zur Gruppe. "Wir machen Zeller Poroton wieder zu einer Perle", kommentierte Geschäftsführer Stefan Jungk damals die Übernahme. Seitdem wurden in vielen Bereichen Neuerungen umgesetzt.

Im Rahmen der aktuellen Investition erfolgte die komplette Erneuerung der Produktionslinie um den Ofen 1 sowie um den Bau der weltweit modernsten Anlage zur Produktion der Ziegel der "Thermo-Plan-MZ"-Klasse. Diese Ziegel sind mit nachhaltigen Dämmstoffpads aus Mineralwolle oder Holz gefüllt und ermöglichen den Bau von Mehrfamilienhäusern und Häusern bis zum Passivhaus-Standard. "Insgesamt haben wir mit knapp neun Millionen Euro die größte Investition der letzten Jahre am Standort, aber auch in der deutschen Ziegelindustrie insgesamt, gestemmt", so Jungk, der auch als Präsident des Bundesverbandes der deutschen Ziegelindustrie fungiert. Die nach eigenen Angaben steigende Nachfrage nach diesen Produkten und neue Produktionsverfahren machten eine Neuinvestition sinnvoll.

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