Dr. H. Werner Utz, Julian Utz, Philipp Utz, Heinz Leibundgut
Das Unternehmen gab auf seiner ersten virtuellen Hauptversammlung in Ulm auch einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr (v.l.): Dr. H. Werner Utz, Vorsitzender des Aufsichtsrats, und die Vorstandsmitglieder Julian Utz, Philipp Utz und Heinz Leibundgut. Foto: Uzin Utz
20.05.2020 Industrie

Uzin Utz verzeichnet Umsatz- und Ergebnissteigerung im ersten Quartal 2020

Uzin Utz ist gut in das aktuelle Jahr gestartet: Das erste Quartal konnte mit einem deutlichen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis abgeschlossen werden, wie das Ulmer Unternehmen während seiner ersten virtuellen Hauptversammlung mitteilte. In den Monaten Januar bis März 2020 stieg der Konzernumsatz im Vorjahresvergleich um 7,3 Prozent auf 98,2 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern konnte sogar von 7,6 Millionen Euro auf 8,7 Millionen Euro gesteigert werden. Dies entspreche einem Anstieg von 15,8 Prozent. „Hamsterkäufe haben sich auch in unserer Branche bemerkbar gemacht. In den ersten drei Monaten haben unsere Kunden die Läger gefüllt und sich auf mögliche Engpässe in der Lieferkette vorbereitet“, sagte Finanzvorstand Heinz Leibundgut.

Das Unternehmen gab außerdem einen Ausblick auf das restliche Geschäftsjahr. Da sich die Rahmenbedingungen in den Kern- und Wachstumsmärkten durch die Ausbreitung des Coronavirus signifikant verändert haben, sei jede Prognose seither mit großen Unsicherheiten behaftet. Die sich rasant verändernden Rahmenbedingungen und die hiermit verbundenen temporären Einschränkungen des persönlichen, öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens führen derzeit zu einer Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit in den Ländern UK, Frankreich, Belgien und den USA, heißt es in der Pressemitteilung. Die wirtschaftlichen Folgen für die Profitabilität der Uzin Utz Gruppe würden im Wesentlichen von der Dauer dieser Krise, den Auswirkungen auf die konjunkturellen Entwicklungen in den betroffenen Ländern und der Entwicklung der Baubranche im Allgemeinen abhängig sein. Es bestehe derzeit eine nicht berechenbare Komponente bezüglich des tatsächlichen Ausmaßes der Corona-Krise und der wirtschaftlichen Implikationen aus den unterschiedlichen Shutdown-Maßnahmen. Die Baubranche profitiert derzeit in vielen Ländern noch von Baugenehmigungen und Projektstarts, die in hoher Zahl bereits in 2019 angestoßen wurden, sowie einem hohen Auftragsüberhang im Handwerk.

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