05.05.2020 Industrie

BASF zieht seinen Ausblick 2020 zurück

Verbundstandort Ludwigshafen
Der Verbundstandort Ludwigshafen. Foto: BASF

„Das erste Quartal 2020 war kein normales Quartal. Das wird auch für das zweite Quartal gelten und wohl für das gesamte Jahr“, sagte Dr. Martin Brudermüller, Vorsitzender des Vorstands der BASF, bei der Präsentation der Ergebnisse des ersten Quartals 2020. „Das Coronavirus stellt die Welt auf den Kopf.“ Dennoch habe der Konzern im ersten Quartal den Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 7 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro steigern können, wie das Unternehmen mitteilte. Wesentlicher Grund hierfür seien um 4 Prozent gesteigerte Mengen gewesen. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) vor Sondereinflüsse hingegen habe mit 1,6 Milliarden Euro um 6 Prozent unter dem ersten Quartal 2019 gelegen. Das Ebitda vor Sondereinflüssen sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Das Ebitda belief sich auf 2,4 Milliarden Euro verglichen mit 2,8 Milliarden Euro im Vorjahresquartal.

Wie der Konzern weiter mitteilte, werde die am 28. Februar für das Geschäftsjahr 2020 prognostizierte Umsatz- und Ergebnisentwicklung nicht zu erreichen sein. Deshalb ziehe das Unternehmen seinen Ausblick 2020 zurück. Da sowohl die Dauer und weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie als auch künftige Maßnahmen zu ihrer Eindämmung derzeit nicht verlässlich abschätzbar seien, ließen sich aktuell keine konkreten Aussagen zur zukünftigen Umsatz- und Ergebnisentwicklung treffen. Der Konzern erwartet, im zweiten Quartal 2020 erheblich von den wirtschaftlichen Folgen der globalen Nachfrageschwäche und Produktionsausfälle betroffen zu sein. Für das dritte und vierte Quartal 2020 erwartet BASF momentan eine langsame Erholung, allerdings sei die Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt äußerst unsicher und nicht planbar.

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