17.03.2020 Industrie

Lippstädter Hartschaum reagiert auf langwieriges Genehmigungsverfahren für neues Dämmstoffwerk

Neue Anlage zur Styroporfertigung
Freuen sich über die Einweihung der neuen Anlage zur Styroporfertigung am Standort in Anröchte (v. l.): Burkhard H. Happel Vertriebsleiter, Albert-Wroblewski-Sperl Geschäftsführender Gesellschafter, Violetta Wroblewski Geschäftsführende Gesellschafterin. Foto: Lippstädter Hartschaumverarbeitung

Aufgrund des langwierigen Genehmigungsverfahren für das geplante Dämmstoffwerk am Standort in Lippstadt/Westfalen hat sich die Lippstädter Hartschaumverarbeitung für einen Zwischenschritt entschieden und in den Werkshallen am rund 15 Kilometer entfernten Standort Anröchte eine neue Produktionsanlage zur Styropor-Dämmplattenfertigung in Betrieb genommen. Dort fertigt der Dämmstoffspezialist seit kurzem EPS-Dämmplatten für das Segment Flachdach sowie Spezialanfertigungen, wie Zuschnitte. Wie es dazu in einer Mitteilung weiter heißt, rechne das Unternehmen kurzfristig mit der Erteilung der Baugenehmigung für das neue Dämmstoffwerk am Standort Lippstadt.

Der Aufbau einer neuen Hartschaum-Produktionsstätten in Deutschland war durch den Großbrand im Sommer 2018 nötig geworden, der den größten Teil der Fertigungsanlagen sowie das Warenlager am Standort Lippstadt zerstört hatte. Der Standort Anröchte werde auch nach der Neueröffnung in Lippstadt weiter betrieben und soll unter anderem Produkte für Sonderanwendungen fertigen.

+++ Corona-Virus +++

Alle Nachrichten zum Corona-Virus aus der Branche lesen Sie hier.

> Zu den Meldungen


Branche im Blick

Foto:jarmoluk/pixabay

Unter der Rubrik "Branche im Blick" finden Sie relevante Themen rund um den Baustoffmarkt. Es werden Thematiken behandelt, die sich mit Neuheiten, Innovationen, Veränderungen und Umstrukturierungen in der Branche auseinandersetzen.

zu Branche in Blick